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Hecken schneiden

Die biologische Erkrankung der Immergrünen wird oft mit dem natürlichen Blattwechsel, Laubfall verwechselt. Der Letztere ist ein natürlicher Prozess. Er ist besonders charakteristisch für den Smaragd Lebensbaum (Thuja occidentalis ’Smaragd’) oder Zypresse (Chamaecyparis sp.). Die veralteten Blattmassen im lichtarmen Inneren der Baumkrone sterben ab und werden braun. Sie können zwischen den Schossen nicht ausfallen, deshalb ist es sinnvoll, die verstorbenen Blattmassen zu entfernen, denn im dunstigen Wetter begünstigen sie die Ansiedlung der Krankheitserreger und mit ihrer braunen Farbe schaden sie der Schönheit der Pflanze. Die Immergrünen sind gegen Schnitte empfindlich. Sie vertragen den Kahlschlag nicht und leiden sogar von zu tiefem Rückschnitt. Die einzige Ausnahme ist die gemeine Eibe (Taxus baccata). Beim Schneiden der Hecke ist das Ziel, dass man das Wachstum der Immergrünen beschränkt und das Verkahlen vermeidet. In diesem Fall kann man größere Teile der Schosse abschneiden. Bei den sich abschattenden, kegelförmigen Nadelbäumen versterben die unteren oder inneren Äste der Baumkrone. Diese muss man jedes Jahr entfernen. Der Querschnitt der Hecken ist nach Möglichkeit ein Trapez oder ein nach unten breiter werdender Halbkreis, wie bei den laubabwerfenden Bäumen. So kann man das Verkahlen der Hecke vermeiden. Die Häufigkeit der Schnitte ist abhängig von der Wachstumskraft der betroffenen Arten. Heckenwände darf man nicht zu hoch wachsen lassen, weil der Schnee oft Schaden anrichtet: sie brechen ab oder verbiegen sich. Deshalb muss man diese Pflanzen ab einer Höhe von 2-3 m zurückschneiden.

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